Druckkosten sparen – durch Wahl der richtigen Schriftart
Zugegeben, die Überschrift klingt ein wenig nach verspätetem Aprilscherz und wir wollten es auch erst nicht glauben – doch als wir es in der Redaktion ausprobiert haben, waren dir überrascht: Durch die Wahl der richtigen Schriftart können Sie Druckkosten sparen und über das ganze Jahr gerechnet einige Euros sparen. Bei entsprechendem Druckaufkommen ist die Ersparnis natürlich umso größer.
Als sparsamste Schrift erwies sich in dem großen Test von Printer.com die Schriftart Century Gothic, die standardmäßig bereits im Lieferumfang von Windows enthalten ist. Bei Schriftgröße 10 belegt diese Schriftart bei einem durchschnittlichen Text rund 3,45 Prozent des Blattes, was jährlichen Kosten von knapp 46 US-Dollar (rund 34,75 Euro) entspricht. Wird hingegen die beliebte Schriftart Arial in Schriftgröße 11 benutzt, sind 4,97 Prozent des Blattes mit Buchstaben bedeckt, sodass Druckkosten in Höhe von 66,70 US-Dollar (rund 50 Euro) im Jahr entstehen, wenn pro Woche 25 Blatt gedruckt werden. Durch den Wechsel zu dieser Schriftart und einer geringfügig kleineren Schriftart lassen sich also rund 15 Euro jährlich sparen.
Wesentlich deutlicher fällt die Ersparnis in Unternehmen aus, wenn von einem Druckvolumen von 250 Seiten pro Woche ausgegangen wird: Dann können Druckkosten von knapp 60 Euro pro Drucker im Jahr eingespart werden. Arial treibt also die Druckkosten deutlich in die Höhe.
Als ein prima Kompromiss bietet sich die ebenfalls standardmäßig in Windows enthaltene Schriftart Times New Roman an: In Schriftgröße 11 werden bei einem Standardtext 3,54 Prozent des Blatts mit Tinte abgedeckt. Weitere sinnvolle Schriftarten zum Druckkosten sparen können Sie der Tabelle (Bildquelle: Printer.com) entnehmen.
Die Schriftart Ecofont, die den zweiten Platz belegt, ist nicht im Lieferumfang von Windows enthalten. Sie können diese Schriftart jedoch hier herunterladen und anschließend in den Schriftarten-Ordner von Windows unter „C:\Windows\Fonts“ kopieren. Ecofont spart Druckkosten, weil in die einzelnen Buchstaben winzig kleine Löcher „gestanzt“ werden, die beim Lesen gar nicht auffallen, aber natürlich wird weniger Druckertinte benötigt.
Download von Ecofont: http://www.ecofont.com/en/products/green/font/download-the-ink-saving-font.html
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2 Antworten zu “Druckkosten sparen – durch Wahl der richtigen Schriftart”
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[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Dorin Popa und Harald Link, Tim erwähnt. Tim sagte: Schriftart 'Arial' verursacht die meisten Druckkosten – http://j.mp/aqCw0X [...]
Könnte es sein, dass Arial nur deshalb “teurer” ist,
weil mehr Schrift auf eine Seite passt ?
Wenn ich die Schriftart eines einseitigen Winword-Dokumentes
von Arial auf Century Gothic ändere,
brauche ich deutlich mehr als eine Seite.
Klar, die erste Seite ist damit weniger geschwärzt und damit sinkt der
Toner- bzw. Tintenverbrauch PRO SEITE, aber insgesamt steigen meine
Druckkosten – oder verstehe ich da etwas falsch ?
Sicher ich habe keinen “durchschnittlichen” Text,
aber der Unterschied scheint mir offensichtlich.