iPad: So viel verdient Apple daran
Auch nach dem Verkaufsstart des iPad in Amerika ist das Interesse nach wie vor ungebrochen, sodass wir die neuesten Informationen für Sie zusammengefasst haben. Denn Apple verdient sich mit dem wenig hitzeresistenten iPad eine goldene Nase:
Am ersten Verkaufstag hat das iPad in Amerika die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen können. Analysten hatten rund 400.000 bis hin zu einer halben Million verkaufter iPads erwartet – 300.000 Geräte sind es schlussendlich geworden. Unterm Strich zwar ein „grundsolides“ Ergebnis, wie es Analysten bezeichnet. Doch insgeheim dürften die Gesichter bei Steve Jobs und seinem Team ein wenig länger geworden sein.
Wenig Grund zur Freude dürften auch die zahlreichen Beschwerden darüber sein, dass das iPad keine Sonne verträgt: Insbesondere aus wärmen US-Staaten häufen sich die Meldungen über Fehlermeldungen wie „iPad needs to cool down before you can use it“. Nach kurzer Zeit im Kühlschrank bzw. an einem kühlen Ort waren die iPads dann wieder einsatzbereit. Apple selbst rät zu einer Raumtemperatur von 22 Grad und warnt vor der Nutzung in Autos, die direkt in der prallen Sonne stehen. Die Fehlermeldung tauchte nach einer Nutzung zwischen zehn bis 60 Minuten bei Sonnenschein auf.
Für heitere Stimmung bei Apple dürfte hingegen die Gewinnspanne beim iPad sorgen: Nachdem das iPad erhältlich war, wurde es natürlich gleich auseinandergenommen. Die Marktforscher von iSupply haben den Wert der einzelnen Bauteile ermittelt und dabei ermittelt, dass ein iPad rund 260 Dollar an Herstellungskosten verschlingt. Bei einem Verkaufspreis von 499 Dollar für die günstigste ipad-Variante bleibt also eine Marge von 52 Prozent. Davon müssen natürlich noch die Marketingausgaben sowie weitere Kosten wie Entwicklung und Patentgebühren gedeckt werden, doch der Gewinn von Apple kann sich auf jeden Fall sehen lassen.
Den Großteil der Kosten beim iPad verschlingt mit 95 Dollar das Display, dessen Qualität dementsprechend gut ist und dass einen hohen Blickwinkel besitzt. Allerdings spiegelt das Display, sodass bei längerem Lesen von Dokumenten auf dem iPad die Augen spürbar ermüden. Beinahe bescheiden nehmen sich dagegen die Kosten für den Prozessor aus, der mit lediglich 26,80 Euro zu Buche schlägt. Für das schicke Alugehäuse sind lediglich 10,50 Dollar fällig. Zum Spottpreis wird hingegen der Audio-Chip erworben, dessen Produzent lediglich 1,20 Dollar erhält.
Abschließend noch ein kleines Testvideo, in dem sich das iPad im Dauertest eines Redakteurs des Nachrichtenmagazins „Focus“ bewähren muss:
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